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Vorteile auf einen Blick

  • Höhere Oberflächenenergie und bessere Benetzbarkeit (Tugulu 2009 & 2010).
  • Homogene Benetzung des Implantats mit blut und Aktivierung der Blutplättchen (Milleret 2011).
  • Dickeres Fibrinnetzwerk (Milleret 2011).
  • 40% höherer bukkaler bone to implant contact (BIC) in der Einheilphase.
  • Höhere Implantatstabilität.
  • Sichere Einheilphase.
  • Höhere Oberflächenenergie und bessere Benetzbarkeit (Tugulu 2009 & 2010)
  • Homogene Benetzung des Implantats mit Blut und Aktivierung der Blutplättchen (Milleret 2011).
  • Niedrige Frühverlustrate von 0.5% (LeGac, 2015)
  • Weniger Frühverluste als der Klassenbeste (Derks, 2014)
  • Verkürzte Einheildauer auch bei Patienten mit reduzierter Knochenqualität (Klasse und 4) (Held,2014)
  • Schon nach drei Wochen eine sichere und vorhersehbare Behandlungsoption (Hinkle, 2014).

Präklinisch: 
·    Calvo-Guirado JL, Ortiz-Ruiz AJ, Negri B, López-Marí L, Rodriguez-Barba C, Schlottig F. Clinical Oral Implants Research 21, no. 3 (2010): 308-15.
·    Milleret V, Tugulu S, Schlottig F, Hall H. European Cells and Materials 21 (2011): 430-44.
·    Stadlinger B, Lode AT, Eckelt U, Range U, Schlottig F, Hefti T, Mai R. Journal of Clinical Periodontology 36, no. 10 (2009): 882-891.
·    Stadlinger B, Ferguson SJ, Eckelt U, Mai R, Lode AT, Loukota R, Schlottig F. The British Journal of Oral & 
Maxillofacial Surgery 50, no. 1 (2012): 74-9.
·    Tugulu S, Löwe K, Scharnweber D, Schlottig F. Journal of Materials Science Materials in Medicine 21, no.10 (2010): 2751-2763.
·    Tugulu S, Hall H, Schlottig F. Clinical Oral Implants Research 20, no. 9 (2009): 1024-25 (poster no. 376).
·    Vasak C, Busenlechner D, Schwarze UY, Leitner HF, Munoz Guzon F, Hefti T, Schlottig F, Gruber R. Clinical Oral Implants Reserach 25, no. 12 (2014) 1378-85.

Klinisch: 
·    Derks J, Håkansson J, WennströmJL, Tomasi C, Larsson M, Berglundh T. JDR March 94 no. 3 suppl (2015): 
44-51.
·    Held U. Zahnärztl Impl 30, no. 2 (2014): 134-142.
·    Held U, Rohner D, Rothamel D. Head and Face Medicine 9, no. 37 (2013): 1-9.
·    Hinkle RM, Rimer SR, Morgan MH, Zeman P. Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 72 no. 8 (2014): 
1495-1502.
·    Le Gac O, Grunder U. Dentistry Journal, no 3 (2015): 15-23.
·    van Eekeren P, Tahmaseb A, Wismeijer D. Clinical Oral Implants Research 0, (2015): 1-6.

Oberflächentopografie

Sandgestrahlte und thermisch säuregeätzte Oberflächen, wie die von Thommen Medical, werden heute als Goldstandard bezeichnet.

Solche mikrorauen Oberflächen ermöglichen hervorragende funktionelle und strukturelle Verbindungen zwischen Knochen und Implantatoberfläche, was zu einer höheren intrinsischen Implantatstabilität führt.¹

Insbesondere die Mikrorauheit verbessert den Knochen-Implantat-Kontakt und fördert nachweislich die Differenzierung von osteogenen Zellen unter in-vitro-Bedingungen.²

1 Buser D, Nydegger T, Oxland T, Cochran DL, Schenk RK, Hirt HP, Snétivy D, Nolte LP. J Biomed Mater Res. 1999; 45(2): 75-83.
2 Boyan B et al. Titanium in medicine. Brunette DM et al. (eds.) Springer, 2001: 562-79.

Erster Schritt im Osseointegrationsprozess

Oberflächenenergie und Hydrophilizität sind wesentliche Faktoren bei der primären Wechselwirkung eines Implantats mit seiner physiologischen Umgebung.¹ Diese Wechselwirkung beginnt unmittelbar beim ersten Kontakt mit Blut in Form einer raschen Adsorption eines Films aus Plasmaproteinen. Fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen auf Thommen Implantatoberflächen (unkonditionierte mikroraue Oberfläche links, INICELL®-Oberfläche rechts) zeigen einen vollständigen und homogenen Proteinfilm auf den superhydrophilen INICELL® Oberflächen.²

Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme eines Proteinfilms auf der Thommen Implantatoberfläche, fünf Minuten nach Primärkontakt mit Proteinlösung. Während auf den konditionierten Flächen (Rechte Bildseite) ein homogener Proteinfilm nachweisbar ist, sind auf der unkonditionierten Oberfläche (Linke Bildseite) unproteinierte Bereiche von bis zu 300µm Durchmesser wahrnehmbar.

Die verbesserte und gleichmässige Adsorption von Proteinen aus dem Blut fördert den anschliessenden Einheilungsprozess.

 

1 Brodbeck W. G., et al., J. M. Proc. Natl. Acad. Sci. USA 2002; 99, 10: 287-292.
2 Tugulu S., et al., J Mater Sci Mater med. 2010; 21, 10: 2751-63.

Superhydrophilie

Durch leichte Veränderungen der Oberflächenchemie wird die Implantatoberfläche von einem hydrophoben Zustand in einen superhydrophilen Oberflächenzustand (INICELL®) überführt.

Diese Eigenschaften von INICELL® begünstigen eine spontane und vollständige Benetzung des Implantats mit physiologischen Flüssigkeiten, insbesondere mit Blut.¹

 

¹ Tugulu S., et al., J Mater Sci Mater med. 2010; 21, 10: 2751-63.

Optimale Funktionalität dank einzigartigem Design

APLIQUIQ® ist das erste und einzigartige Sofortkonditionierungs­system für Implantate und erzeugt die superhydrophile Oberfläche INICELL®. Der APLIQUIQ® Behälter enthält das Konditionierungsmittel, das Implantat und die Einheilkappe.

Für die herausragende Entwicklung von APLIQUIQ® erhielt die Thommen Medical AG das internationale Gütesiegel für Designqualität - den begehrten reddot product design award 2011. APLIQUIQ® überzeugte vor allem durch das ausgeklügelte praktische Design, die nützliche Funktion sowie die innovative Technologie.

Intuitive Anwendung. Sofortiger Einsatz.

In drei Schritten zu den klinischen Vorteilen von INICELL®:

1. Patrone eindrücken
2. Applikator 5x schütteln
3. Implantat entnehmen

Präklinische Daten

In vitro

Diverse Studien dienen der grundlegenden Untersuchung (von Reaktionsmechanismen) der neuen superhydrophilen Oberfläche und seiner steten Optimierung.

 

In vivo

Drei Tiermodelle wurden zum Vergleich von unkonditionierten und mit INICELL® aktivierten ELEMENT® Implantaten herangezogen:

  • Beckenkamm des Schafs ¹
  • Unterkiefer des Minischweins ²
  • Unterkiefer des Beagle Hundes ³

Insbesondere die Ergebnisse  aus der  Beagle Studie (Sofortimplantation)  zeigen eindrucksvoll  die Überlegenheit von INICELL® gegenüber der unkonditionierten Oberfläche. Zudem bestätigen diese Resultate die in vivo- und in vitro-Studien aus der Fachliteratur, welche die Vorteile von superhydrophilen, mikrorauen Oberflächen zeigen. ⁴ ⁵ ⁶ ⁷

Die Aufnahmen links zeigen die Kontaktzone von Knochen und Implantat in der frühen Einheilphase im Minischwein-Modell (links mit unkonditionierter Oberfläche und rechts mit konditionierter Oberfläche).

1 Ferguson S.J., et al., Poster presented at the 16th Annual Scientific Meeting of the European Association for Osseointegration (EAO), Barcelona, October 2007.
2 Stadlinger B., et. al., J Clin Periodontol 2009; 36: 882–891 and data presented at the 17th Annual Scientific Meeting of the European Association for Osseointegration (EAO), Warsaw, September 2008.
3 Calvo-Guirado J.-L., et al., Clin. Oral Impl. Res. 2010; 21 308–315.
4 Heberer S., et al. Clin. Oral Impl. Res. 2011; 22: 546–551.
5 Lang N., et al. Clin. Oral Impl. Res. 2011;22: 349–356.
6 Mardas N. Clin. Oral Impl. Res. 2011;22: 406–415.
7 Rupp F., et al. Int J Oral Maxillofac Implants. 2011; 26,6: 1256-1266.

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